Shiva – Nachruf auf eine Königin

Am 28.04.2014 hat sich unsere Shiva von uns verabschiedet und uns auf ein letztes Bier im Tresen eingeladen.

Sie ist 20 Jahre alt geworden. Für eine Katze wirklich schon sehr sehr alt, für uns jedoch noch viel zu jung. Das Haus ist jetzt etwas leerer geworden und hat einen kleinen aber sehr durchsetzungsstarken Charakter verloren.

Shiva war länger auf dem Haus als so mancher Neuankömmling der letzten Jahre überhaupt an Lenzen zählte. Das infernalische Gemauze zur Begrüßung und zur Hungerbekundung schallt nun nicht mehr durch die Flure. Jederzeit fröhlich, laut und begeistert, selbst wenn wir nur kurz den Müll rausgebracht haben. Vorbei sind die Zeiten wo Sie einen bis auf den Lousberg oder gar zur Taverne Limeri verfolgt hat.

Wer soll den jetzt ihren Platz im Ludus einnehmen ? Von der belächelten schwanzlosen Anfängerin, wurde Sie schnell zum Liebling der Massen. Nach anfänglichen Startproblemen wurde unser Haus eine mausfreie Zone. Zumindest in Bezug auf lebende Mäuse.

Wer spaltet jetzt bei sportlichen Großereignissen die Lager? Glücksbringer ?…..Nervensäge ?…. Nein…… Glücksbringende Nervensäge!!!

Unvergessen sind ihre farbenfrohen Auftritte nach diversen UV-Partys.

Wen sollen wir jetzt stundenlang kraulen? Wer verteilt jetzt die ganzen „Geschenke“ in Schuhen, Betten und den Ecken des Hauses?

Niemand konnte so schnurren, mauzen und nerven wie Sie. Niemand konnte so schnell aus einer Skeptikerin eine Bewunderin für das Haus und seine Bewohner machen. Ihr Auftritt konnte Steine erweichen .

Niemand mehr da, der uns einfach so nimmt, wie wir sind. Niemand außer Ihr, hat unser Gejaule bislang so tapfer ertragen. So mancher Präside konnte sich auf ihre tatkräftige Unterstützung verlassen. „Und so klingt uns singt es heiter, wenn der Schläger niedersaust; und die Engel singen`s weiter, dass es durch die Himmel braust.!“

Shiva, war die gutmütigste, neugierigste, fröhlichste, pflegeleichteste, geselligste, tapferste, Katze Allerzeiten. Mit ihrem eigenwilligen Charakter und ihrer zähen Konstitution hat Sie auf das Haus gepasst wie keine andere. Für Mensch und Tier waren es 20 tolle Jahre in der Nizzaallee 2.

Auf das ihr jetzt jeden Tag die Mäuse in den Mund fliegen. Schlaf gut.

 

Wir werden Sie vermissen !

Feelin Irie Deine Hausbewohner.

 

Podiumsdiskussion zur Europawahl

Am 25. Mai wählen die Bürger der EU ihr Parlament neu. Um Bundesbrüder und Öffentlichkeit zu informieren, lud der VDSt Aachen-Breslau II Vertreter aller Parteien ein und gab ihnen die Chance, ihre Position begründet darzulegen. Zunächst gab Senior Tobias Menden einen Impulsvortrag über die Strukturen der Europäischen Union und legte die Bedeutung der Europawahl dar.

Vor ca. 50 Zuhörern beantworteten die Debattanten anschließend in einer durchaus kontroversen Diskussion Fragen zur Euro- und Wirtschaftspolitik, dem Freihandelsabkommen TTIP und der Asylpolitik. So weit die Meinungen auch manchmal auseinander lagen, gingen die Debattanten sehr sachlich aufeinander ein und so entstand ein sehr anregendes Gespräch.

Natürlich bekam auch das Publikum noch die Gelegenheit seine Fragen zu stellen und auch nach offiziellem Ende der Veranstaltung blieben alle Kanidatinnen und Kanidaten noch für persönliche Gespräche zur Verfügung. Der VDSt Aachen-Breslau II bedankt sich bei allen, die ihren Weg zur Diskussion gefunden haben, vor allem den Debattantinnen und Debattanten: Sabine Verheyen MdEP (CDU), Alexander Plahr (FDP), Ingo Schumacher (AfD) und Karin Schmitt-Promny (Grüne).

Mottotresen Griechische Olympiade SS14

Am 7. Mai verwandelte sich der Tresenabend in eine Toga-Party. Aktive und Gäste hüllten sich in ihre edelsten Gewänder, um Pelto-Pekka zu huldigen, dem Gott des Bieres und der Trunkenheit. Um die Götter glücklich zu stimmen, gab es zur Belustigung und zur Stillung der Wettkampflust, ein Beerpong-Turnier.

 

12 wagemutige Trinklustige wagten sich ins Rennen um den Sieg und die Anerkennung der Götter. So wurde sich mutig duelliert und schon früh stand fest, dass eine Tochter Venus den Sieg erringen würde. Und was sich ankündigte trat ein und die ersten beiden Plätze wurden durch das vermeintlich schwächere Geschlecht besetzt und Lisa sicherte sich die Anerkennung von Pelto-Pekka.

Maiwanderung SS14

Traditionell lud der VDSt Aachen-Breslau II auch dieses Jahr wieder Jung und Alt zur alljährlichen Maiwanderung am 1.Mai ein. Anwesend waren jede Menge Freunde der Verbindung, Alte Herren und natürlich die Aktivitas selbst.

Gegen 11 Uhr traf man sich auf dem Haus, um dann gemeinsam die Aachener Soers und das Wurmtal zu bewandern.

Natürlich hatten wir auch unseren Bollerwagen mit reichlich kühlem Gerstensaft dabei, um an diesem warmen Frühlingstag nicht dursten zu müssen. Dadurch war eine feuchtfröhliche Wanderung mit einer Menge Spaß garantiert. Nach der Wanderung traf man sich zum gemütlichen Beisammensein auf dem Haus und lies diesen schönen Tag entspannt in unserem Garten ausklingen.

Lousberger v2.0

Im neuen Gewand und mit neuem Inhalt sind wir stolz zum neuen Semester den Lousberger in einer Neuauflage mit einer Rückschau der Veranstaltungen des Sommersemesters 2014 und den Vorstellungen der neuen Mitglieder des VDSt Aachen-Breslau II präsentieren zu können.

Durch die Neugestaltung der Internetseite www.vdst-aachen.org und durch die Motivation aktuelle Berichte auf dieser zu veröffentlichen, konnten wir auf eine große Auswahl von Texten zurückgreifen. So haben wir eine bunte Mischung aus Berichten über Bundesveranstaltungen des Sommersemesters 2014, Aktuelles rund ums Haus und über unsere neuen Mitglieder zusammengestellt.

Wir wollen durch diese Ausgabe das Interesse bei Freunden, Gästen und Bundesbrüdern an unserem Haus steigern, einen Einblick in das aktuelle Bundesleben geben und durch die Vorschau auf das Wintersemester 2014/15 Lust zur Teilnahme an den kommenden Veranstaltungen wecken.

Ein Exemplar erhältet Ihr bei uns im Tresen.

Fahrradkeller wird zur Werft

Nach langem Planen geht es nun endlich los. Aber um ein Boot zu bauen braucht man natürlich erstmal eine Werft. Zum Gluck sind wir da mit unserem Haus gut gerüstet. Und so wurde mal eben der Fahrradkeller leergeräumt und umgetauft. Dann noch das gelieferte Holz sortieren und schon gings los.

Am Samstag den 10.05.14 schlossen wir den Teil Planung ab und starteten mit der Umsetzung. Zunächst wurden alle Holzpaletten sortiert und das benötigte Werkzeug bereitstellten.

Anschließend verschraubten wir dann die ersten Platten und es entstand der erste von vier Schwimmkörpern. Nachdem sich eine gewisse Routine eingestellt hatte begannen wir die restlichen Schwimmer jeweils zu zweit parallel zu Montieren. Am frühen Abend waren alle Schwimmkörper fertiggestellt und eine erste Vorstellung von der späteren Größe des Katamarans zeichnete sich ab.

Bei einem gemütlichen Feierabendbier wurde das ansehnliche Ergebnis stolz betrachtet.